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Im Regenbogenhaus Kriele werden traumatisierte Kinder und Jugendliche durch verschiedene Therapieprozesse gefördert und unterstützt
Das Regenbogenhaus Kriele hat es sich zum Ziel gesetzt, Kindern mit schwieriger Vergangenheit einen sicheren Zufluchtsort zu bieten. Ein besonderes Augenmerk der therapeutischen Heimgruppe liegt auf dem Bereich der Traumapädagogik.
Das Regenbogenhaus Kriele ist eine therapeutische Heimgruppe, die sieben Plätze für Mädchen und Jungs im Alter von acht bis zwölf Jahren bietet und ihnen bei der Bewältigung verschiedener Probleme hilft. Ziel der Einrichtung ist es unter anderem, den Heilungsprozess seelischer Störungen zu unterstützen, Traumata zu erkennen und zu lösen und den Kindern dabei zu helfen, ihre Gefühle und Emotionen zu verstehen und auszudrücken sowie Selbstvertrauen zurückzugewinnen. Ein besonderes Merkmal des Regenbogenhaus Kriele ist dabei der Fokus auf dem Bereich der Traumapädagogik.
WAS GENAU IST EIGENTLICH EIN TRAUMA?
Als Trauma bezeichnet man eine seelische Verletzung, die durch verschiedene Erlebnisse entstanden sein kann, in denen der Betroffene extremen Gefühlen ausgesetzt war, die er nicht verarbeiten konnte. Diese Belastung kann verschiedene Reaktionen hervorrufen und gerade im Kinder- und Jugendalter zu dauerhaften, psychischen Störungen führen und sogar körperliche Krankheiten zufolge haben. Im Regenbogenhaus Kriele möchte man Kindern dabei helfen, die Traumata aus ihrer Vergangenheit sanft zu entschlüsseln und zu lösen, um ihnen eine normale Entwicklung und Entfaltung ihres Potenzials zu ermöglichen.
WIE ÄUSSERT SICH EIN TRAUMA?
Ein Trauma kann sich bei Kindern und Jugendlichen auf verschiedene Weise äußern, wie die Fachkräfte des Regenbogenhaus Kriele genau wissen. Die einen reagieren auf die seelischen Belastungen mit einem Verlust der Sprache, andere leiden unter Zwangsgedanken oder Verhaltensstörungen. Manchmal sind Traumata auch tief in der Seele eines Betroffenen verborgen, da der Geist intuitiv mit Verdrängung reagiert.
WAS VERSTEHT MAN UNTER TRAUMAPÄDAGOGIK?
Der Bereich der Traumapädagogik hat sich als therapeutische Maßnahme im Regenbogenhaus Kriele mittlerweile gut bewährt. Dieser pädagogische Ansatz zielt darauf an, traumatisierte Kinder und Jugendliche zu fördern und zu stabilisieren und ist als eine Art interdisziplinäre Mischung aus Pädagogik und Psychotherapie zu verstehen.
WIE FUNKTIONIERT DIE TRAUMAPÄDAGOGIK?
Grundsätzlich geht es bei der Traumapädagogik, die im Regenbogenhaus Kriele zum Einsatz kommt, darum, Kinder und Jugendliche darin zu unterstützen, sich selbst besser zu verstehen und ihre eigene Selbstwirksamkeit zu erkennen. Das bedeutet, dass sie in diesem Zusammenhang lernen, die Kontrolle und das Vertrauen über ihr eigenes Leben zurückzugewinnen. Die Traumapädagogik zielt also eher darauf ab, die Kinder und Jugendliche zu stabilisieren als sie mit dem Trauma zu konfrontieren, wie es in einer herkömmlichen Therapie der Fall wäre.
WELCHE PÄDAGOGISCHEN ANSATZE BIETET DAS REGENBOGENHAUS KRIELE SONST NOCH AN?
Neben der Traumapädagogik bietet das Regenbogenhaus Kriele auch verschiedene weitere therapeutische und pädagogische Ansätze an, die den Kindern bei der Bewältigung ihrer Probleme und Sorgen helfen sollen. Darunter fällt etwa die pädagogische Arbeit mit Tieren, Musikpädagogik, Theaterpädagogik sowie die Erlebnispädagogik. Darüber hinaus arbeitet man im Regenbogenhaus Kriele nach dem Konzept von Maria Montessori und lässt den Kindern dadurch den Freiraum, selbst zu entscheiden, welche Angebote für sie die Richtigen sind.